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Israel / Palästina - Nahostkonflikt (2)

Hintergrundinformationen, Dokumente und Links zur Geschichte Palästinas und Israels

Auf dieser Seite:
2. Daten zur Geschichte Jerusalems, des Alten Israel und der Provinz Palästina vom Altertum bis zum Ende des Mittelalters

Auf den nächsten Seiten:
3. Palästina vom Ersten zum Zweiten Weltkrieg  >hier

4. Nach dem Zweiten Weltkrieg: UN-Teilungsplan, Gründung Israels und die Folgen bis nach dem Sechstagekrieg >hier

Auf der Einstiegsseite:
1.  Links zu Seiten im Internet und bibliographische Hinweise zu Büchern

 

471px-MiddleEast.A2003031.0820.250m

Spektroradiometrisches Satellitenbild des Nahen Osten mit den eingezeichneten Grenzen von 1949.
Wikimedia Commons

1. Daten zur Geschichte Jerusalems, des Alten Israel und der Provinz Palästina vom Altertum zum Osmanischen Reich (bis 1914)
mit Links zu Dokumenten und Analysen im Internet

Israel_segment
YsyriAr

Ãlteste Erwähnung des Namens Israel (Jsrjr)  in einer Stele des Pharaos Merenptah (reg. 1213-1204 v.Chr.). >Wikimedia
Von links nach rechts zu lesen.
Teil des Satzes: “Israel ist  verwüstet, seine Saat ist nicht mehr.” >Wikipedia

Die Sieges-Inschrift auf der Stelle berichtet von Kriegszügen gegen andere Staaten und Völker.

                                      Altertum und Antike

Ab 4500
v. Chr.

Älteste Siedlungsspuren im späteren Jerusalem (SO-Hügel).

 

2000-1750

Erste Festungsmauer am Osthang des SO-Hügels. Nennung der Stadt Uruschalimum in ägyptischen Quellen („Ächtungstexte“); Schalim = Gott der Morgenröte.

 

Ab 1750 v. Chr.

Jebusiter als ethnische Bezeichnung der Einwohner Jerusalems bekannt; ägyptische Oberhoheit.

 

1400-1200

Hurritische Herrschaft über Jerusalem (Hurriter stammen aus Kleinasien/ Nordmesopotamien); schriftl. Nachweis eines Palastes. Ab 1300 wieder ägyptische Oberhoheit.

 

Vor 1200-1100

Auseinandersetzung mit den eindringenden frühisraelitischen Stämmen (bibl. Quellen).

 

Um 1000

Bislang ältestes Relikt hebräischer Sprache: Tonscherbe der Festung Elah bei Tell es-Safi (Tell Zafit) auf halbem Wege zwischen Jerusalem und Ashdod bzw. Ashkelon, umkämpftes Gebiet zwischen Israeliten und Philistern. Weitere Funde aus dem 10. Jh. v. Chr. bestätigen biblische Erzählungen.

 

997-965

Kg. David, Nachfolger Sauls; erobert Jerusalem: „Festung Zion“ (=Königspalast), Nekropole und Heiligtum (Altar, Zelt?) auf dem NO-Hügel (Berg Morija, späterer Tempelberg) in kombinierter Auswertung der schriftlichen und archäologischen Quellen gesichert.

 

965-932

Kg. Salomo, Bau des ersten Tempels, Höhepunkt der israelitischen Macht mit weitreichenden außenpolitischen Kontakten.

 

932-

Zerfall des Reiches in zwei Teile: Kgr. Juda im Süden, Hptst. Jerusalem, und Kgr. Israel im Norden, Hptst. Sichem / Samaria (das heutige Nablus).

 

9. Jh.

Heftige innere Konflikte in Juda; 836 Kg. Joasch minderjährig unter Obhut des Hohepriesters Jojada – erste Erwähnung dieses Titels.

 

Um 738

Berufung des Propheten Jesaja; das Nordreich gerät in assyrische Abhängigkeit und wird um 700 assyr. Provinz, Zerfall des Kultes.

 

721-693

Kg. Hiskija in Juda, Bau der ersten umfassenden Stadtmauer („alte Mauer“). Erneuerung des Kultes.

 

608-597 / 587-86

Juda wird von den Babyloniern unter Nebukadnezar unterworfen, Zerstörung des Tempels nach einem Aufstand, „Babylonische Gefangenschaft“ (= Geiselnahme der jüd. Führungsschicht).

 

539/38

Die Perser unter Kyros erobern Babylonien und werden von den Juden als von Gott gesandte Befreier betrachtet: Toleranzedikt für die Juden = Rückkehr aus dem Exil, Kultfreiheit. In Mesopotamien bleibt eine starke jüdische Präsenz, die später neben Palästina ein zweites kulturelles Zentrum des Judentums bildet (babylonischer Talmud).

 

515

Einweihung des Zweiten Tempels.

 

Ab 486

Selbstverwaltung der Satrapie (=Provinz) Jehud (aramäisch für Juda) innerhalb des Persischen Reiches.

 

398

Esra, jüdischer Statthalter des persischen Großkönigs, begründet die Theokratie des Hohepriesters und der Gerusie (Ältestenrat), religiös-kulturelle Erneuerung des Judentums als exklusive ethnisch-religiöse Gemeinschaft: Torah als Grundgesetz, Endredaktion des Pentateuch (fünf Bücher Mose).

 

Ab 350

Münzprägungen mit der Inschrift Jehud.

 

330

Eroberung des Perserreichs durch Alexander, legendärer Besuch Alexanders in Jerusalem. Abspaltung der Samariter innerhalb des Judentums, Beginn der Hellenisierung . Nach dem Tod Alexanders gerät die Region in die Grenzlage zwischen zwei rivalisierenden Nachfolgestaaten, Ägypten (Ptolemäer) und Syrien (Seleukiden).

 

301-198

Judäa (Region um Jerusalem) unter der Herrschaft der Ptolemäer.

 

198-167/163

Judäa unter der Herrschaft der Seleukiden. Die Zwangshellenisierung unter Kg. Antiochos IV. (Umwandlung des Tempels in ein Zeus-Heiligtum), zu der sich viele jüdische Würdenträger bereit erklären, provoziert den Aufstand unter der Führung der Familie Makkabi = Makkabäeraufstand, der mit der Befreiung in einem lang andauernden Krieg endet.

 

164

Neueinweihung des Tempels (Chanukka-Fest).

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Inschrift in griechischer Sprache
 auf einem Stein aus dem Tempelkomplex.
Warnung an Nicht-Juden
den Tempel zu betreten.
>Wikimedia Commons

140

Begründung der Dynastie der Makkabäer oder Hasmonäer als Nasi (=Fürst) und Hohepriester in Personalunion, „bis ein zuverlässiger Prophet sich erhebe.“(1Makk.14,41).

67-63

Thronstreit und Bürgerkrieg; die um Hilfe gerufenen Römer unterwerfen Judäa und machen es zu einem Vasallenstaat. 60 v. Chr. Pompeius in Jerusalem. Die jüdische Untersützung für Caesar im röm. Bürgerkrieg bringt der jüdischen Religion einen besonderen Status als religio licita ein (z.B. Respektierung des Schabbat).

40-4 v. Chr.

Herodes aus dem judaisierten Stamm der Idumäer wird von den Römern als König eingesetzt. Grausamkeiten und Ausbau des Tempels zum Prachtbau. Im zweiten römischen Bürgerkrieg schließt sich Herodes Octavian (dem späteren Kaiser Augustus) an. Daher später Erneuerung der Privilegien für das Judentum durch Augustus.

7 v. Chr.

Geburt von Jesus (Jeshua) von Nazareth.

 

5-4 v. Chr.

Aufstandsversuch unter Rabbi Juda und Rabbi Mattatia.

 

6 n. Chr

Judäa wird römische Provinz; zeitweise weiterhin Halbautonomie unter einem König oder Ethnarchen (svw. „Volksherrscher“).

 

26-36 n. Chr.

Statthalter Pontius Pilatus.

 

7.4.30

Prozess und Kreuzigung Jesu.

 

Ab 37

Zeloten („Eiferer“) = jüdische Widerständler gegen die römische Herrschaft gewinnen an Bedeutung im Kampf gegen den entstehenden Kaiserkult (Caligula).

 

66-70

Jüdischer Aufstand, genannt Jüdischer Krieg. Einer der Anführer aus der Sippe der Makkabäer, Joseph, gerät in römische Gefangenschaft und wird Berater Kaiser Vespasians, daher der Flavius Josephus. Autor einer umfassenden Geschichte der Juden und des Jüdischen Krieges.

 

70

Niederschlagung des Aufstands, Eroberung Jerusalems durch den Feldherr und späteren Kaiser Titus, Zerstörung des Tempels und Raub des Tempelschatzes (siehe Titusbogen). Krieg und Versklavung treffen die jüdische Bevölkerung mit großer Härte. Beginn der erneuten Diaspora (nach dem babylonischen Exil als erster Diaspora). In der Folgezeit zahlreiche weitere Konflikte.

 

132-135

Bar-Kochba-Aufstand; der Anführer Simon bar Koshiba, genannten Bar Kochba (=Sternensohn), wird quasi als Messias verehrt. Die Niederschlagung unter Kaiser Hadrian führt zur Ausweisung der jüdischen Bevölkerung aus Jerusalem, das nach der Bezeichnung der Legion, die es eroberte, in Aelia Capitolina umbenannt wird. Die Region Judäa wird weitgehend von jüdischer Bevölkerung verlassen, im Norden (Galiläa) und an der Küste entstehen neue kulturelle Zentren. Die ganze römische Provinz wird in Palästina umbenannt.

 

 

 

 

                           Spätantike und Mittelalter

326

Helena, die Mutter Konstantins, findet in Jerusalem angeblich das Kreuz Christi. Beginn der Hinwendung der christlichen Kirche zu Jerusalem, Bau der Grabeskirche.

Al_aqsa_moschee_2

395

Endgültige Teilung des Imperium Romanum in Ost- und Westreich. Aus dem Ostreich entsteht das Byzantinische Reich (Amtssprache Griechisch im 7. Jh.).

614

Rückeroberung Jerusalems durch die Byzantiner unter Kaiser Herakleios.

628

Eroberung Syriens und Palästinas durch die Araber unter Kalif Omar; Übergabeverträge der Städte, Wahrung der religiösen und kulturellen Autonomie von Christen und Juden. Dem christlichen Bischof von Jerusalem (arab. Ilija, von Aelia) wird das Wohnverbot für die Juden zugesichert, aber wenig später aufgehoben.

Al Aqsa Moschee, Jerusalem, im Hintergrund die Kuppel des
 Felsendoms (1982).
Wikimedia Commons

 

660-750

Epoche der Omaijaden. Mu’awija wird in Jerusalem zum Kalifen ausgerufen. Um 680 Beginn des Baus der Al-Aqsa-Moschee, 688 der Omar-Moschee (Felsendom), um 692 abgeschlossen.

 

1009

Christenverfolgung unter Kalif al-Hakim, Zerstörung der Grabeskirche, später Wiederaufbau.

 

1099

Der erste Kreuzzug erreicht Jerusalem, Eroberung der Stadt und Massaker bzw. Flucht der muslimischen und jüdischen Bevölkerung.

 

1187

Arabische Rückeroberung Jerusalems durch Saladin. Jüdische Wiederansiedlung in Jerusalem. Ab 1244 Herrschaft der ägyptischen Mamluken über Palästina.

 

1267

Rabbi Mosche Ben Nachman (Ramban) kommt aus Spanien und gründet in Jerusalem eine Synagoge (=Lehranstalt).

 

1517

Palästina gerät unter osmanische Herrschaft.

 

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Schematischer Plan Jerusalems zur Kreuzfahrerzeit, ca. 1170. ‘
>Wikimedia Commons

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1283_Descriptio_Terrae_Sanctae

Jerusalem und die Umgebung bis zur Küste des Heiligen Landes,
 unrealistische Zusammenstellung in einer Buchmalerei, Illustration der Description Terrae Sanctae von Burchard du Mont-Sion (1283) in einer französischen Ausgabe für Philipp den Guten , 1455.
>Wikimedia

Politische Karte der Levante mit Palästinas (Filastin) und Verwaltungsbezirken (Sanjak) in einem englischen Atlas von 1895. >Wikimedia Commons

Die Sanjaks (untere Verwaltungsbezirke, svw. Landkreise) der Küstenregion, westlich des Jordan, waren bis in den Libanon zu einer regionalen Verwaltungseinheit, dem Vilayet von Beirut zusammengefasst, mit Ausnahme des Sanjak Jerusalem, der einen Autonomiestatus hatte. Die Gebiete östlich des Jordan gehörten zum Vilayet von Damaskus.

                                      Epoche des Osmanischen Reiches
                       unter Berücksichtigung wichtiger Ereigniss in Europa und der Entstehung des Zionismus

1517

Palästina gerät unter osmanische Herrschaft.

 

16-17. Jh.

Entwicklung stark religiös geprägter jüdischer Gemeinden in Jerusalem, Hebron und Safed (Galiläa). Wirtschaftliche und kulturelle Blüte des Judentums in Saloniki, Konstantinopel, Izmir u.a. Städten des Osmanischen Reiches. Kabbalistisch-esoterische und messianische Strömungen durchziehen das Judentum (Sabbatai Zwi 1665/66).

 

1791-95

Die polnischen Teilungen und ein vergeblicher Aufstand unter Beteiligung einer jüdischen Einheit gegen die russische Herrschaft beenden die alten jüdischen Freiheiten in Polen. Das orthodoxe und chassidische Judentum schließt sich auch vor Modernisierungsbestrebungen ab.

 

1838

Britisches Konsulat in Jerusalem.

 

1860

Gründung der Alliance Israélite Universelle

 

1860- /1870

Messianisch motivierte Auswanderungsinitiative von Rabbi Zbi Hirsch Kalischer aus Thorn (damals preußisch), Gründung einer ersten Siedlung (Mikve Jisrael – „Hoffnung Israel“) mit Hilfe der Alliance.

 

1862

„Rom und Jerusalem. Die letzte Nationalfrage“ des Frühsozialisten Moses Hess erschienen.

 

1863

Ein von Juden unterstützter polnischer Aufstand gegen die russische Herrschaft wird niedergeschlagen, gefolgt von harten Vergeltungsmaßnahmen.

 

1867 / 1871

Staatsbürgerliche Gleichberechtigung der Juden im Habsburger Reich und im neuen deutschen Kaiserreich.

 

1879

Wilhelm Marr verbreitet den Begriff „Antisemitismus“.

 

1880

Gründung der landwirtschaftlichen Siedlung Rishon le-Zion (Erster für Zion) in Palästina.

 

1881-

Antijüdische Pogrome in Russland nach der Ermordung Zar Alexanders II.

 

1882-1903

Erste Alijah (svw. „Auswanderung“) nach Palästina, vorwiegend von russischen Emigranten (ca. 30.000).

 

1882

„Autoemanzipation“ von Leon Pinsker erschienen.

 

1884

Gründung der Bewegung Chibbat Zion („Zionsliebe“)mit dem Ziel landwirtschaftlicher Siedlungsgründungen in Palästina. Nach ersten Misserfolgen wird die Initiative von Baron de Rothschild unterstützt. Der Frühzionist Jechiel Pines gründet handwerkliche Einrichtungen in Jerusalem.

 

1889

Eliezer Ben Jehuda gründet in Palästina eine Vereinigung zur Modernisierung des Hebräischen auf der Grundlage der sephardischen Aussprache.

 

1890/1893

Gründung des Vereins zur Abwehr des Antisemitismus in Berlin, der sich dann in Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens umbenennt.

 

1890

Nathan Birnbaum, Herausgeber der Zeitschrift Selbstemanzipation, prägt den Begriff „Zionismus“.

 

1891

Gründung der Jewish Colonial Association durch Baron de Hirsch u.a.

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1896/1897

„Der Judenstaat“ von Herzl erschienen. / Erster Zionistenkongress in Basel.

1897

Gründung des Bund in Polen/Russland, einer jiddischsprachigen antizionistisch-sozialistischen Arbeiterbewegung.

1899/1901

Gründung des Jewish Colonial Trust mit der Anglo-Palestine Bank und des Jüdischen Nationalfonds zum Landkauf in Palästina.

1902/03

Die britische Regierung offeriert der Zionistischen Weltorganisation die Sinai-Halbinsel und dann Uganda als Territorium für eine jüdische Heimstätte.

Straße in Jerusalem vor 1891
>Wikimedia

1904-1914

Zweite Alijah: Nach zahlreichen Pogromen kommt es zu einer neuen Auswanderungswelle aus Osteuropa (ca. 40.000). Politisch werden die sozialistischen Zionisten führend.

 

1905/
1908-09

Gründung der Kibbutz-Bewegung und des ersten daraus hervorgehenden Kibbutz Degania am Südende des Sees Genezareth.

 

Nov. 1914

Kriegseintritt des Osmanischen Reiches auf Seiten Deutschlands und Österreichs.

 

 

 

 

Fortsetzung der Chronologie auf der nächsten Seite:

3. Palästina vom Ersten zum Zweiten Weltkrieg  >hier


Links zu Dokumenten und Analysen im Internet:

1. Altes Israel/Judäa und römische Provinz/Judentum im Römischen Reich

Die auf Palästina bzw. Judäa bezogene Betrachtung jüdischer Geschichte muss zumindest für die Antike den geopolitischen und kulturellen Raum des Mittelmeers und des Nahen Ostens einbeziehen, daher wurden hier auch Links zum Judentum im Römischen Reich oder in Mesopotamien aufgenommen.

Die Präsenz von Internetseiten zur alten israelischen und antiken jüdischen Geschichte ist einer erstaunlichen Schwankung unterworfen. Nur noch eine Handvoll der Websites, die ich vor ca. 5-8 Jahren aufgefunden und von denen ich Seiten heruntergeladen habe, sind heute noch existent.

  • Archeological Sites in Israel, eine Kulturseite des Israelischen Außenministeriums (MFA). >>MFA-Archeology
  • Die Yale Divinity Digital Library bietet Bildmaterial aus der christlichen und jüdischen Antike, hierzu die Eikon Image Database for Biblical Studies. >>YaleDDL/ >>Eikon
  • Vaults of Memory, eine Site der International Catacomb Society, bietet eine Bildergalerie aus den römischen Katakomben, wo jüdische und frühchristliche Motive zusammenkommen. >>Vaults of Memory
  • Bilder und Infos von und über das „syrische Pompei“ Dura-Europos, mit seiner Synagoge ein Zentrum des babylonischen Judentums in der hellenistisch-römischen Zeit (University of Leicester). Zahlreiche Bilder gibt es auch bei Wikipedia und anderen Anbietern. >>Dura-Europos
  • Die Menora – ein Gang durch die Geschichte Israels bietet Texte und Bilder zum Thema. >>Menora
  • Eine hervorragende Informationsquelle zur Frühgeschichte und Antike des Nahen Ostens ist das Wissenschaftliche Bibellexikon im Internet: Wibilex  >>Wibilex
  • Bilder der Ruinen der Synagoge von Ostia von der Perseus Digital Library. >>Ostia

2. Palästina unter arabischer Herrschaft

Es ist sehr schwierig vernünftige Internetseiten zum Thema zu finden…

Ancient Maps of Jerusalem aus der Frühen Neuzeit bis ins 19. Jh. sowie auch der berühmte Plan aus der Kreuzfahrerzeit (um 1200) bietet Historic Cities der Hebräischen Universität Jerusalem. Die Karten zeichnen natürlich die christliche Sicht auf Jerusalem, inwiefern in der Darstellung der Monumente der islamischen Präsenz oder überhaupt der zeitgenössischen Realität Rechnung getragen wird, ist eine Aufgabe für die Analyse. >>Ancient Jerusalem, einen Überblick und Einstieg mit etlichen Karten gibt auch >>Wikipedia

Wird ergänzt…

3. Palästina zur Zeit der Kreuzfahrerstaaten

Ein besonderes Interesse am mittelalterlichen Jerusalem liegt natürlich auf der Zeit der Kreuzfahrerherrschaft.

Zur Lage der Juden in Palästina konnte ich bislang keine interessante (deutschsprachige) Webadresse finden. In Frankreich ist man bei all diesen Themen viel weiter und im Publikationswesen schon auf Taschenbuchniveau, ich möchte nur ein Buch erwähnen:
Simon Schwarzfuchs: Les Juifs au temps des Croisades en Occident et en Terre sainte, Paris (Albin Michel), 2005, Preis: 7,60 €

Eine darin veröffentlichte Quelle über das Schicksal der Juden nach der Einnahme von Jerusalem 1099 findet sich hier bei uns übersetzt auf der Seite >>Quellen zum Ersten Kreuzzug

Wird ergänzt…

4. Palästina unter osmanischer Herrschaft

Eine Geschichte des Osmanischen Reiches in englischer Sprache gibt es auf

Ottoman History Podcast, einem wöchentlichen Internet Radio Programm in Kooperation mit mehreren Universitäten, begleitet von einer Materialsammlung im Web, v.a. Karten und Bilder. Der ins Auge gefasste Zeitraum geht auch über das Ende des Osmanischen Reiches hinaus. >>Ottoman History
Episode 68: Ottoman Palestine – The history of a name >>Episode 68
Episode 84: Palestinianism and Zionism in the Ottoman Empire >>Epidsode 84

 Wird ergänzt…

 

 

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